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Bewusstsein bei Tieren

In einer Studie von V.Horner und A.Whiten (2005 in „Animal Cognition“ veröffentlicht) wurden junge Schimpansen und menschliche Kinder mit einer Box konfrontiert, die eine kleine Leckerei enthielt. In ersten Teil des Experiments war die Box undurchsichtig, sodass der Mechanismus zum Öffnen nicht erkennbar war von außen. Der Versuchsleiter brachten den Schimpansen und Menschen nun eine reihe von Verhaltensweisen bei, damit diese die Leckerei erhalten. So mussten sie mit einem Stab mal links, mal rechts klopfen, einen Riegel beiseite schieben, den stab von oben einführen .. usw. um an die Leckerei zu kommen.
Beide Gruppen meisterten dies ähnlich.
Im zweiten Teil des Versuches aber, war die Box nun durchsichtig und der Mechanismus erkennbar, ebenso wie erkennbar war, das all die vorher erlernten Verhaltensweisen für das erwünschte Ergebnis (Erhalten der Belohnung) irrelevant waren.
Die Schimpansen erkannten dies sofort und verzichteten auf alle unnötigen Handlungen und schnappten sich die Leckerei ohne weitere Umwege.
Die Menschenkinder hingegen behielten all die unnötigen, per Nachahmung erworbenen Verhaltensweisen bei, wodurch sie erst später in den Genuss der Belohnung kamen.
Aber genau dieses Nachäffen machte uns zu dem, was wir heute sind, denn würden unsere Kinder nicht versuchen, Laute zu imitieren, deren Sinn sie nicht verstehen, könnten sie niemals eine Sprache erlernen. Ohne Sprache jedoch kann Wissen und Erfahrung nur geringfügig weiter vermittelt werden.
Aus „Hoffnung Mensch – eine bessere Welt ist möglich“ - Michael Schmidt-Salomon
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ebenfalls sehr beeindruckend ist die Intelligenz bei Krähen & Raben .. manch Mensch würde daran wohl verzweifeln können:
https://www.youtube.com/watch?v=URZ_EciujrE

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